S Museum Walserhuus Gurin befindet sich im charakteristische Walser Dorf Bosco Gurin und isch s eltischte ethnographische Museum im Kanton Tessin.
Il Museum Walserhaus Gurin, situato nel caratteristico villaggio Walser di Bosco Gurin, è il più antico museo etnografico sul territorio del Cantone Ticino.


S wird vo de Gsellschaft Walserhuus Gurin g’laitet.
Il museo è gestito dall' Associazione Walserhaus Gurin.

Duuruusschtellig im Innere vor de Ernoierig vo 2018.
Esposizione permanente all'interno della casa museo prima del rinnovamento del 2018.

tDuurusschtellig isch imene-n-alte Walser Wohnhuus iig’richtet, wo verschideni volkskundlichi und historischi Themene darg’schtellt sind.
L’attuale esposizione permanente è allestita all’interno di un’antica casa walser, nella quale si sviluppano i differenti temi etnografici e storici.

Urschprünglich isch s Wohnhuus us em Jahr 1386 für zwai Familiene vorg’seh gsii. s Geboide isch ais vo de-n-eltischte Boute vom g’samte-n-Alperuum und isch an sich es Glanzschtuck vo de Walser Boukunscht.
L’abitazione, datata 1386 e originariamente strutturata per due nuclei famigliari, è uno degli edifici rurali più antichi dell’arco alpino e rappresenta di per sé un gioiello architettonico della cultura walser.

Ain Ruum isch em Guriner Künschtler und Graphiker Hans Tomamichel (1899 – 1984) g’widmet, wo bekannt isch für sini i de ganze Schwiiz verschtroite Sgraffiti (von dene sich rund 20 z Bosco Gurin befindet) und für wichtigi Werbekampagnene für Knorr, Nestlé und Caritas.
Una delle sale è dedicata a Hans Tomamichel (1899 – 1984), artista e grafico di origini gurinesi noto tra l’altro per i suoi sgraffiti, realizzati in tutta la Svizzera (una ventina solo a Bosco Gurin), e per le importanti campagne create ad es. per Knorr, Nestlé e Caritas.

Hans Tomamichel g’hört au zu de Mitbegründer vo de Gsellschaft Walserhuus und hät dezue biitrait, t Walser Kultur in ihrer Gsamthait z’ präsentiëre.
Tomamichel fu inoltre cofondatore dell’Associazione Walserhaus e contribuì alla messa a disposizione di una visione d’insieme della cultura walser.

I de baide Schtadel i de Nöchi vom Museum befinded sich e Duurusschtellig über bBerglandwirtschaft und temporäri Uusschtellige, während sich vor em Museum de Sortegarte befindet, wo in Zämenarbet mit de Stiftig ProSpecieRara aab’bout wird.
Nelle due torbe adiacenti trovano spazio un’esposizione permanente dedicata all’agricoltura di montagna ed esposizioni temporanee, mentre di fronte al museo è coltivato un orto dimostrativo, in collaborazione con la fondazione ProSpecieRara.

s Museum im Territorium
Il museo diffuso nel territorio

s noie Uusschteligskonzept wo ab 2016 entwicklet worde-n-isch will s Museum is Territorium vo Gurin useträge.
Il nuovo concetto espositivo elaborato a partire dal 2016 mira a favorire l’espansione del museo nel territorio di Bosco Gurin.

Dadezue isch s Projäkt Ggurijnar Cheschtschi (Guriner Schatzchischte) erarbaitet worde, e Sammlig vo didaktische-n-Aktivitäte und Rundgäng, wo inere Raihe vo Broschürene beschribe werdet und pMöglichkait gänd, Themene rund um tTradizione, tSprach, kKunscht und t Umgäbig erfahrbar z mache. pBroschürene schtönd de Bsuecher bim Empfang zur Verfüegig, damit sie s Dorf uuskundschafte chönd. s Projäkt Ggurijnar Cheschtschi isch vo Pro Patria und vo de Gsellschaft Landschaft Bosco Gurin underschtützt worde.
A questo proposito è stato sviluppato il concetto di Ggurijnar Cheschtschi (Cofanetto di Gurin), ovvero una raccolta di attività e di percorsi didattici organizzati in fascicoli, appositamente pensati per approfondire i temi delle tradizioni, della lingua, dell'arte e del territorio. I fascicoli sono disponibili all'accoglienza del museo all'interno appunto di un cofanetto e possono essere presi in prestito dai visitatori per esplorare il villaggio. il progetto Ggurijnar Cheschtschi è stato sostenuto da Pro Patria e dall’Associazione Paesaggio Bosco Gurin.

De Sortegarte und s Måtzufåmm
L'orto espositivo e il Måtzufåmm

Di fein Gmüessuppe Måtzufåmm.
Il gustoso Måtzufåmm.

Au de didaktischi Sortegarte ProSpecieRara vor em Geboide isch Tail vom Museum im Territorium.
Parte integrante dell'esposizione permanente sul territorio è anche l'orto espositivo di ProSpecieRara situato di fronte alla casa museo.

Nach de Vorgabe vo de Schwiizer Schtiftig für de Erhalt und pFörderig vo de genetische Vielfalt i de Fauna und Flora, will de Gmüesgarte s Interässe vo de Bsuecher für dië alte-n-und hüt sältene Gmüessortene wecke; zu dene ghört au e-n-ortstypischi Mairüebesorte (Rååfa, Raaftschi) vo Bosco Gurin. gGmüessortene wo da aabout werdet sind au zZuetate für di tradizionelli Suppe Måtzufåmm.
Nello spirito indicato dalla Fondazione svizzera per la diversità socioculturale e genetica dei vegetali e degli animali l’orto espositivo riesce a interessare i visitatori sulle antiche e oggi rare varietà di ortaggi, tra le quali è presente anche un'antica varietà di rapa tipica di Bosco Gurin (Rååfa, Raaftschi). Gli ortaggi coltivati rappresentano anche gli ingredienti principali del tradizionale minestrone Måtzufåmm.

Vor ainige Jahr isch s Rezäpt noi entdeckt worde, und jetzt schtellts t Attrakzion vom tradizionelle Herbschtfäscht dar, wo jedes Jahr in Zämenarbet mit de Trachtegruppe organisiert wird.
La preparazione di questo piatto è stata recentemente riscoperta e valorizzata tramite l'omonima festa organizzata annualmente dall'Associazione Walserhaus Gurin in collaborazione con il Gruppo Costumi Bosco Gurin a fine estate.

Bi dere Glägehait werded Dorf- und Museumsfüherige aa’botte, es git Laifmusig, en Markt mit lokale Produkt und Schpiili für gChind; aber es isch vor allem dië feini Gmüessuppe wo mit lokalem Brot und Chäs serviërt wird, wo jedes Jahr zuesätzlich zu de Dorfbewohner immer meh Bsuecher us em Tessin und vo uswärts aaziëht und jedes Mal en Riisenerfolg isch.
La manifestazione, animata da visite guidate, bancarelle, attività per bambini e durante la quale è possibile gustare il sostanzioso piatto, ha goduto negli ultimi anni di un'eccellente affluenza ed è molto apprezzata sia dagli abitanti del paese sia da visitatori provenienti da tutto il Ticino nonché dai numerosi turisti.

Projäkt
Progetti

gGsellschaft Walserhuus Gurin
L'Associazione Walserhaus Gurin

Temporäri Uusschtellig Ggurijnar Vegalti (Guriner Vögeli).
Esposizione temporanea Ggurijnar Vegalti (uccellini di Bosco Gurin).

s Museum Walserhuus Gurin wird vom Kanton Tessin als regionals ethnographischs Museum anerchännt (Gsetz über di regionale ethnographische Museä – 18.6.1990 und Änd.
Il Museo Walserhaus Gurin, è riconosciuto dal Cantone Ticino quale museo etnografico regionale (Legge sui musei etnografici regionali – 18.6.1990 e mod.

4.6.2002) und isch aktivs Mitglied vom Internazionale Verein für Walsertum (IVfW).
4.6.2002) ed è membro attivo dell’Associazione Internazionale per la Cultura Walser (IVfW).

Im Folgende einigi i de vergangene Jahrzähnt verwürklichti Projäkt:
Qui di seguito alcuni dei progetti realizzati durante l’ultimo decennio:

2008: aalässlich vom 70. Jubiläum isch in Zämenarbet mit de Gsellschaft Landschaft Bosco Gurin en alte Chalchofe wieder in Betrieb g’setzt worde.
2008: in occasione del 70º giubileo del museo, in collaborazione con l’Associazione Paesaggio Bosco Gurin, è stata restaurata e rimessa in funzione un’antica fornace per la calce.

De so produziërti Chalch isch für d Reschtauriërig vomene historisch bsunders choschtbare Wohnhuus verwändet worde.
Il prodotto è stato utilizzato in zona, per il di restauro di un'abitazione di particolare pregio storico.

2012: Für d Uusschtellig "t Wält vo de Weltu" händ sich dië baide Künschtler Elisabeth Flueler-Tomamichel und Kurt Hutterli vo de lokale Legände und mytologische Figure inschpiriëre lah.
2012: l’esposizione "Il mondo dei Weltu" ha visto la ripresa delle leggende locali e la rivisitazione delle figure mitologiche da parte dei due artisti Elisabeth Flueler-Tomamichel e Kurt Hutterli.

2014: pVeröffentlichung vom Wörterbuech Aus der Mundart von Bosco Gurin – Wörterbuch der Substantive, wo vo de Frau Dr. phil.
2014: la pubblicazione del vocabolario Voci del dialetto di Bosco Gurin - Vocabolario dei sostantivi, progetto avviato dalla Dott.a fil.

Emily Gerstner-Hirzel (1923 – 2003) aag’fange und vom Museum zum Abschluss b’bracht worde-n-isch, büütet e braiti Basis für t Uufwertig vo verschidene-n-Aschpäkt vo de Walser Kultur.
Emily Gerstner-Hirzel (1923 – 2003) e portato a termine dal museo, rappresenta una ricca base per la valorizzazione dei vari aspetti della cultura walser.

2014-2019: Verschideni temporäri Uusschtellige: Ggurijnar Chåårta (Bosco Gurin uf Poschtchartene), Ggurijnar Bliama (Guriner Blueme), Ggurijnar Vegalti (Guriner Vögeli), Ggurijnar Schètz (Guriner Schmuck) In Arbet: Linguistischi Undersuechige zur Realisiërig vo de Publikazion Aus der Mundart von Bosco Gurin – Wörterbuch der Verben und anderen Wortarten füered s Projäkt zum Erhalt vom Ggurijnartitsch mit de Underschtützig vo de Uni Züri und vom Schwiizerische-n-Idiotikon wiiter.
2014-2019: diverse esposizioni temporanee: Ggurijnar Chåårta (Bosco Gurin in cartolina), Ggurijnar Bliama (fiori di Bosco Gurin), Ggurijnar Vegalti (uccellini di Bosco Gurin), Ggurijnar Schètz (gioielli di Bosco Gurin). In corso: progetto di ricerca linguistica Voci del dialetto di Bosco Gurin - Vocabolario dei verbi e altre parole, proseguimento del progetto per la conservazione della lingua Ggurijnartitsch con il sostegno dell' Università di Zurigo e di Schweizerisches Idiotikon.

gGsellschaft isch 1936 g’ründet worde und verfolgt s Ziel, t Walser Kultur und Schprach vo Bosco Gurin, s Ggurijnartitsch, z’pfläge und ufz’werten.
l’Associazione Walserhaus Gurin, fondata nel 1936, si pone come scopo la salvaguardia e la valorizzazione della cultura walser e della lingua di Bosco Gurin, il Ggurijnartitsch.

Vor alem will gGsellschaft:
In particolare gli obiettivi dell'associazione sono:

s gschichtliche, kulturelle-n-und linguistische-n-Erbe vo de Walser Gmaind Gurin bewahre; Projäkt fördere und underschtütze, wo au usserhalb vo de Guriner Walser Gmeinschaft s Verschtändnis für ire-n-Urschprung, iri Gschicht und Brüüch vertüüfed; im ethnographische Museum Walserhuus gGeschicht und gKultur bsunders vo de Guriner Walsergmeinschaft, aber au dië vom nöche Pomatt Val Formazza pfläge
salvaguardare il patrimonio storico, culturale e linguistico dei Walser di Gurin; promuovere e sostenere progetti che mirano ad incrementare all’esterno della comunità di Gurin la comprensione per le sue origini, la sua storia e le sue tradizioni; rappresentare nel Museo etnografico Walserhaus la storia e la cultura della comunità walser di Gurin in particolare, ma anche delle altre colonie walser e in primo luogo di quella del vicino Pomatt della Val Formazza.

gGschäft vo de Gsellschaft, wo über 300 Mitglieder zellt, wird vomene Vorschtand g’füert, wo au gGemeind, pBürgergmeind und tTrachtegruppe Bosco Gurin verträtte sind.
La gestione dell’associazione, che conta oltre 300 membri, è affidata ad un comitato nel quale sono rappresentati anche il Municipio, il Patriziato e il Gruppo Costumi di Bosco Gurin.

Uusfüehrends Glied vo de Museumstätigkaite sind e Kuratorin und e-n-Uufsichtsperson, wo beidi im Dorf woned und vo vilne freiwillige Mitarbeiter underschtützt werdet.
La conduzione operativa delle attività museali è affidata ad una curatrice e ad una custode residenti nel villaggio, che possono avvalersi di numerosi collaboratori volontari.

S einzigartige Wohnmuseum ziët nöd nur Bsuecher us de Schwiiz und usem Usland aa (jährlich öppe 3'000 Lüüt), sondern bildet mit sine-n-Aktivitäte de soziali Träffpunkt für gGuriner und gKontaktschtell für de Erhalt und d Schtärkig vo de Beziëige zu de-n-andere Walser Gmainde im Alperuum.
La casa museo, unica nel suo genere, oltre ad attirare molti visitatori dalla Svizzera e dall’estero (annualmente ca. 3'000), con le sue proposte funge anche da luogo di aggregazione per la gente di Bosco Gurin e da ente privilegiato per mantenere e rafforzare i legami con le altre colonie walser dell’arco alpino.

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Gschicht
Storia

Duurusschtellig im Wohnmuseum nach de-n-Ernoierigsarbete vo 2018 und de Iirichtig vo interaktive-n-Infoboxe.
Esposizione permanente all'interno della casa museo dopo il rinnovamento nel 2018 e l'aggiunta di infobox interattivi.

S Museum Walserhuus isch scho 1938 als erschts ethnographischs Museum vom Kanton Tessin eröffnet worde.
Il museo Walserhaus aprì battenti già nel 1938, quale primo museo etnografico del Cantone Ticino.

Dadezue isch es sehr alts Wohnhuus us em Jahr 1386 zur Verfüegig g’schtellt worde, wo uf dië Art i sinere-n-urschprüngliche Schtruktur hät chöne-n-erhalte werde.
A questo scopo fu messa a disposizione un'antichissima abitazione risalente al 1386, che si poté così conservare nella sua struttura originale.

Vo Aafang aa isch d Uusschtellig kontinuiërlich aag’wachse.
Fin dall’apertura, l’esposizione è cresciuta in maniera continua.

2006 isch tDuurusschtellig komplett umorganisiërt worde.
Nel 2006 l'esposizione permanente è stata sistemata completamente.

Sither hät sich s Uusstelligskonzept mit em nöche Schtadel und em Sortegarte vor em Museum uusg’wiitet.
Da allora sono stati integrati nel concetto espositivo anche l'adiacente torba l’orto di fronte alla casa.

Sit 2009 verfüegt s Museum über es wiiters Schtadel, wo Platz für temporäri Uusstellige-n-oder Handwerksworkschops zur Verfüegig schtaat.
Dal 2009 il museo dispone di un’ulteriore torba, la quale offre lo spazio per mostre temporanee o attività artigianali.

2016 isch es Projäkt zur Aktualisiërig und Modernisiërig vo de Uusschtellig g’schtartet worde; debii isch-es vor allem drum g’ange, s bauliche-n-Erbe, d Sammlig und s Ggurijnartitsch dur en innovativi Darschtelligsmethode ufz’werte.
Nel 2016, è stato realizzato un progetto di aggiornamento e modernizzazione dell'esposizione con l'obiettivo di valorizzare il patrimonio edificato, la collezione e il Ggurijnartitsch, per mezzo di un innovativo concetto di presentazione.

Dank em Projäkt händ tArbetsplätz vo de Kuratorin und de Uufsichtperson erhalte und de Bewohner und Handwerker vom Dorf Arbetsglägehaite b’botte werde chöne.
Il progetto ha permesso inoltre di assicurare i posti di lavoro alla curatrice e alla custode, e di creare ulteriori opportunità di lavoro per gli abitanti e artigiani del villaggio.

Di aktuelli, 2018 iig’weihti Uusschtellig isch jetzt in ihrer moderne Form mit aktualisiërter technischer Infraschtruktur z’gseh.
L'attuale esposizione, inaugurata nel 2018, si presenta dunque modernizzata nei concetti espositivi e aggiornata nell'infrastruttura tecnica.

s Wohnmuseum
La casa museo